Lebensversicherung nicht kündigen sondern verkaufen
Der Lebensversicherungs-Zweitmarkt bietet gute Möglichkeiten
In Deutschland arbeitet eine große Anzahl diverser Versicherer mit Verkäufern von Policen zusammen. Es gibt ein gutes Verhältnis zwischen Lebensversicherern und dem Lebensversicherungs-Zweitmarkt in Deutschland zu verzeichnen. Momentan scheint es so, dass sich die Zurückhaltung der Lebensversicherungsbranche wieder reguliert.
Niedrigere Stornoquote und Kostenvorteile
Nicht zu vergessen sind in diesem Zusammenhang die Kostenvorteile durch den Bestandserhalt.
Man bedenke, dass sich schließlich die Stornoquote des betroffenen Versicherers, wenn LV-Verträge nicht gekündigt werden, sondern im Lebensversicherungs-Zweitmarkt bis zum Vertragsende weitergeführt werden, denn dann bleiben auch die Vertriebskosten niedriger. Bühler, der sein Mandat als BVZL-Beirat niederlegte, um sich nach jahrelanger Lobbyarbeit ins Privatleben zurückzuziehen, wies als frisch gewähltes BVZL-Ehrenmitglied außerdem darauf hin, dass die Versicherer auch ein besseres Reporting und Vertriebschancen besser nutzen könnten. Er sprach weiterhin davon, dass der Marktführer im LV-Zweitmarkt, die Cash Life AG, heute schon mit über 16.000 Experten zusammenarbeitet.
In Deutschland haben sich Investments in Lebensversicherungs-Zweitmärkte stabil unter den Top Fünf etabliert. Diese Positionierung innerhalb weniger Jahre beweise „eindrucksvoll die Seriosität und Attraktivität dieser Assetklasse“. Es wurde ein positives Fazit des Geschäftsjahres 2007 gezogen und eingeräumt, dass es jedoch in den Marktsegmenten Deutschland, Großbritannien und USA unterschiedliche Entwicklungen gebe.
Der Markt bietet gute Perspektiven
In Deutschland erwarte man auch weiterhin im Lebensversicherungs-Zweitmarkt eine stetige Aufwärtsentwicklung. Verbraucherschützer kommunizieren, dass angeblich jede zweite Lebensversicherungs-Police vorzeitig gekündigt werde. Bei nahezu 97 LV-Verträgen hierzulande sei das Potenzial groß. Auch biete der Markt weiterhin gute Perspektiven. Aktuell verwalten die deutschen Policenaufkäufer rund 2,4 Milliarden Euro Policenvolumen für Emissionshäuser. Die Policenkäufer wollen die Besonderheiten des LV-Zweitmarktes intensiver und verständlicher kommunizieren und den BVZL dabei als Sprachrohr nutzen. Kapitallebensversicherungen mit einer Laufzeit von weniger als zwölf Jahren steuerfrei veräußerbar. Daher rechnen die Policenaufkäufer für das kommende Jahr mit einem erhöhten Ankaufvolumen betroffener Policen.
